Integrative Eltern-Säuglings-Beratung

 

Weiterbildungsstudiengang „Integrative Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung”

Inhalte und Struktur der Weiterbildung wurden von Professorin Dr. HÉDERVÁRI-HELLER Éva (International Psychoanalytic University Berlin) und Dr. NÉMETH Tünde (Landesinstitut für Kindergesundheit Budapest) im Rahmen einer über 15 Jahre andauernden fachlichen Zusammenarbeit konzipiert. Die Ausbildung wird auf Ungarisch angeboten, dauert vier Semester und umfasst 120 Kreditpunkte.

Die Ausbildung hat zum Ziel, Fachleute aus dem medizinischen und psychosozialen Bereich (Ӓrzte, Pädagogen, Psychologen, Psychotherapeuten, Fürsorgerinnen, Sozialarbeiter, usw.) in der Anwendung von Eltern-Säuglings-Beratung/-Therapie spezifisch weiterzubilden. Die Eltern-Säuglings-Beratung/Therapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Präventions- und Interventionsverfahren zur Heilung oder zumindest Verringerung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen (Regulationsstörungen) im Säuglings- und Kleinkindalter. Das in der Ausbildung vermittelte Wissen und die daran orientierte fachliche Arbeit stellt eine Synthese verschiedener Beratungs- und Therapieansätze und damit eine neue, integrierte Ausrichtung im Bereich der im Frühkindalter einsetzbaren Interventionen dar.

Nach Abschluss der Ausbildung besitzen die Studierenden folgende Kompetenzen:

- umfassende Kenntnisse über die komplexen medizinisch-gesundheitlichen, psychologischen, pädagogischen und aktuellen familiensoziologischen Aspekte des Säuglings- und Kleinkindalters;

- die Fähigkeit zur praktischen Umsetzung interdisziplinärer Lösungen, die durch die Teilnahme Angehöriger verschiedener Berufe (Ӓrzte, Psychologen, Pädagogen, Heilpädagogen, Heilgymnastiker, Sozialarbeiter, Kinderrechtler) sowie den gegenseitigen Erfahrungsaustausch gefördert wird;

- neueste Kenntnisse über Besonderheiten der körperlich-seelischen Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter, die Qualität der Bindungsbeziehungen im Kleinkind- und Erwachsenenalter, den Prozess des Elternwerdens und die Regulationsprobleme in der Eltern-Säugling-Beziehung;

- die Fähigkeit, frühkindliche Regulationsstörungen – Verhaltensstörungen – rechtzeitig zu erkennen, diesbezügliche Interventionen (Beratung, Konsultation) spezifisch anzuwenden, ihre Arbeit zu dokumentieren sowie spezifisch für diesen Bereich konzipierten Interviews aufzunehmen.

Zulassungsbedingung: zumindest ein BA-Abschluss (in Geistes- oder Sozialwissenschaften, Lehrerbildung, Medizin und Gesundheitswissenschaft, Rechts- und Verwaltungswissenschaften) sowie persönliche Eignung.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsstudiengang:

Dr. DANIS, Ildikó (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)