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Über unser Institut

 

Das Ausbildungsprogramm des Weiterbildungsstudiengangs Mentalhygiene wurde 1986 von TOMCSÁNYI Teodóra konzipiert und zuerst 1987 im Institut für Führungskräfte-Ausbildung des Bildungsministeriums und dann im Nationalinstitut für Gesundheitsschutz umgesetzt. 1995 wurde die Ausbildung der Ungarischen Sportuniversität, die von Anfang an die Diplome ausgestellt hat, auch organisatorisch angeschlossen. 1998 konnte der erste selbstständige Universitätslehrstuhl für Mentalhygiene in Ungarn, der aus dieser Fachgruppe entstanden ist, seine Arbeit aufnehmen. Der Lehrstuhl kam 2000 durch die Hochschulintegration zur Semmelweis-Universität, an der er ab 2004 als zentrale Organisationseinheit seine Arbeit fortsetzte. Im Herbst desselben Jahres wurde aus dem Lehrstuhl das Institut für Mentalhygiene gebildet, das dann ab 1. April 2010 der neu entstandenen Fakultät für Öffentliches Gesundheitswesen angeschlossen wurde.

Der Auftrag unseres Instituts wird durch die Ansicht Delphis symbolisiert, wo Heiligtum, Theater und Stadion die Einheit von spiritueller, geistiger und körperlicher Kultur und deren Rolle bei der Bewahrung der seelischen Gesundheit der Gesellschaft ausdrückt. Die Mitarbeitenden unseres Instituts arbeiten gemeinsam auf die Herstellung, Bewahrung und Vermittlung dieser Einheit hin.

Nach unserer Anfangsvision wollten wir eine organisatorische Einheit aufbauen, in der die Mitarbeitenden in die gleiche Richtung blicken und am gleichen Strang ziehen. Sie vertreten zwar unterschiedliche Sichtweisen, sind aber zur Teamarbeit und zur tatsächlichen Umsetzung der Ziele fähig. Erst viel später strebten wir nach und nach die Verwirklichung der gemeinsamen Arbeit im institutionellen Rahmen bewusst an.

Inmitten unzähliger Herausforderungen mussten wir uns auf einem oft harten und steinigen Weg auf unsere Ziele zubewegen. Aber die inzwischen in Erfüllung gegangenen Träume haben uns darin bestätigt, dass die Richtung gut ist. Oft wurde sogar mehr verwirklicht, als wir uns vorzustellen wagten. Als besonders wichtiges Ergebnis erachten wir neue Initiativen, die unsere Studierenden eigenständig mit Hilfe des in unseren Ausbildungen erworbenen Wissens und Könnens auf ihren Fachgebieten ins Leben rufen. „Die Zukunft bringt neue Träume, die uns kompassartig die Richtung für die Umsetzung vorgeben, auch wenn die graue Wirklichkeit dem zu widersprechen scheint oder wenn zuweilen keine Gesellen uns zu begleiten scheinen.” (Prof. TOMCSÁNYI Teodóra)

Sowohl unsere diszplinübergreifend angelegte Fakultät als auch unser eigenes Institut selbst verfügt über vielfältige internationale Kontakte. Unser Institut unterhält unter anderem enge berufliche Kontakte zu renommierten Universitäten und ist Mitglied in mehreren Verbänden und Organisationen (z.B. KU Leuven, Belgien; Loyola University, Maryland, USA; Babeş-Bolyai-Universität, Cluj-Napoca, Rumänien; Eurocarers).  Neben der Pflege von bestehenden Auslandskontakten sind wir stets auf der Suche nach neuen Kooperationsmöglichkeiten.

Nach dem Rücktritt von Institutsgründerin und Direktorin Prof. TOMCSÁNYI Teodóra 2008 hat Dr. habil. TÖRÖK Péter die Leitung übernommen, die dann seit 2013 von Prof. DÁVID Beáta wahrgenommen wird.